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Warten auff`n Fluss

Veröffentlicht am 23.02.2014
auf watt wattese?  auffe Emscher?
Der Emscherbruch im Wandel.

Die Emscherlandschaft in seiner heutigen Form ist von Menschenhand geschaffen und diente in der Zeit der Montanindustrie als Kloake und Abflusskanal für die industriellen Abwasser.





auf watt wattese?  auffe Emscher?
Der Emscherbruch im Wandel.

Die Emscherlandschaft in seiner heutigen Form ist von Menschenhand geschaffen und diente in der Zeit der Montanindustrie als Kloake und Abflusskanal für die industriellen Abwasser.





 

Nun ist diese Zeit bis auf wenige Schachtanlagen vorbei und die Menschen wollen wieder die alte Emscher haben. Doch dies ist nicht mal so eben gemacht. Das der Fluß nun „renaturiert“ wird ist eine sehr umfangreich Aufgabe für alle Beteiligten. Vor einigen Jahren wurde damit begonnen, entlang des ehemaligen Flussbettes neue Klärwerke und andere technische Einrichtungen zu bauen. Der Gedanke an einen absoluten Rückbau aller technischen Einrichtungen haben die Wasserbauer dabei natürlich nicht! Warum, werden sicherlich manche Menschen fragen? Nun die Emscher ist von Natur aus nicht so ein schmales Rinnsal im Betonbett, sondern eher unberechenbar. Der Emscherbruch war bis noch bis weit in zwanzigste Jahrhundert ein Marschgebiet, welches in regelmäßigen Abständen überflutet wurde (Bild Seite 8).



Im Zusammenarbeit mit der Kulturhauptstadt wurde erlebbare Kunst auf der künstlichen Insel zwischen Emscher und dem Rhein-Herne Kanal aufgestellt. Viele von uns haben diese Landschaft nun aus einem ganz anderen Blickwinkel erleben können und es ein tolles Erlebnis. Über diese vielfältigen Erinnerungen ist nun ein Bilder-Lesebuch erschienen. Zu den Bilder des letzten Jahres haben Kunsthistoriker, Landschaftsplaner und Projektbeteiligten interessante Geschichten und Gedanken geschrieben und lassen dem Leser dadurch einen kleinen Blick in die Zukunft machen.

erschienen im
"Warten auf den Fluss"
Klartext Verlag Essen
ISBN 978-3-8375-0525-2
zahlreiche farbige Abbildungen
82 Seiten, € 14,95


Will Rumi / Redaktion / der Ötsch